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Obstruktive Schlafapnoe und Schnarchen

     

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine Volkskrankheit, von der ca. 3-4% der Bevölkerung betroffen sind. Häufige Atemaussetzer während des Schlafs führen zu einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Das Gehirn signalisiert dem Patienten immer wieder aufzuwachen und weiterzuatmen. Diese Atemaussetzer werden hervorgerufen durch die Erschlaffung von Zunge und Gaumenmuskeln im Rachenraum, was einen Verschluß des Atemwegs zur Folge hat. Daher sind die Patienten morgens noch immer müde. Übergewicht und Alkoholgenuss sind wichtige Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. Aber auch schlanke und junge Menschen können an OSA leiden. Folgen sind ein hohes Sterblichkeitsrisiko und oft Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes.

Zudem besteht ein besonders hohes Unfallrisiko der OSAS-Patienten beim Autofahren, so dass eine erfolgreiche Behandlung der Schlafapnoe und Beseitigung der Tagesmüdigkeit eine gesetzliche Voraussetzung für die Fahrtüchtigkeit ist.

Noch immer ist nur ein geringer Prozentsatz der Betroffenen diagnostiziert, aber es ist eine zunehmende Wahrnehmung der Bedeutung der Schlafapnoe in der Gesellschaft festzustellen. Die Diagnose der Erkrankung erfolgt im Schlaflabor oder ambulant.

Der Goldstandard für die wirksame Behandlung der OSA ist die CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure). Dabei muss der Patient während des Schlafs eine Nasen- oder Gesichtsmaske tragen, die über einen Schlauch an eine Pumpe angeschlossen ist. Die Luft wird aktiv durch die Nase in die Lunge gepumpt, so dass der Atemweg durch den Überdruck offen bleibt.

Außer der CPAP-Therapie haben sich vor allem HNO-chirurgische Behandlungsmethoden und Zahnschienen etabliert, die aber nur bei schwach bis mittel ausgeprägter OSA anwendbar sind.

Zahnschienen können nur bei Zungengrundkollaps wirken, aber nicht bei dem sehr häufigen Kollaps im Gaumenbereich.

Chirurgische Eingriffe sind oft von zeitlich begrenzter Wirksamkeit. Daher sind solche Verfahren mit Bedacht einzusetzen und angesichts der neuen Behandlungsoptionen nicht-chirurgische Verfahren empfehlenswert.

Deshalb sind wirksame Alternativen zu diesen Therapien von großer medizinischer Bedeutung.

 

Schnarchen ist nur in einem Teil der Fälle mit OSA korreliert. Auch "harmloses" Schnarchen ist bekannt, welches dennoch fallweise medizinisch oder zumindest sozial als problematisch eingestuft werden muss. Beim "primären" Schnarchen, welches auch bei OSA auftritt, liegen dessen Ursachen oft im Nasenrachenraum. Durch starkes Flattern des Gaumensegels und der Gaumenmuskulatur entstehen die bekannten Schnarchgeräusche.

Beim primären Schnarcher liegt die Ursache gewöhnlich im Erschlaffen dieser Muskulatur. Hier kann eine mechanische Schienung des Gaumensegelbereichs und der Gaumenmuskulatur mit dem AlaxoStent zum Abstellen des Muskelflatterns führen.

Schnarchen kann auch andere Ursachen haben. Letztendlich ist wieder das Flattern des Gaumensegels und der Rachenmuskulatur Grund der Schnarchgeräusche. Die Ursache kann aber eine behinderte Nasenatmung sein, d.h. ein reduzierter Luftfluss durch einen verengten Nasengang. Durch verengte Nasenklappen oder kollabierende Nasenflügel kann beim Einatmen der Querschnitt des Luftwegs dramatisch verengt und damit das eingeatmete Luftvolumen stark reduziert werden. Die Ursache kann aber auch in geschwollenen Nasenmuscheln (Nasenmuschelhyperplasie) liegen. Das sind schleimhautüberzogene Schwellkörper in der Nase, die zur Anwärmung und Befeuchtung der Atemluft dienen. Ist die Schwellung dauerhaft, so ist das entstehende Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen, äußerst unangenehm. Die reduzierte Sauerstoffversorgung ist ungesund.

Bei diesen Ursachen bietet der AlaxoLito Nasenstent erstmals eine effiziente nicht-chirurgische Therapiemöglichkeit.